Das Beth Café in Berlin

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10 Tage Berlin ohne Pausenort? Eigentlich unmöglich, aber fast passiert. Und dann habe ich ihn doch noch gefunden, am letzten Tag in der Hektik zwischen Telefongesprächen und Einkäufen. Das Beth Café  wird von der Israelitischen Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin getragen und geleitet. Es ist gemeinnützig und ist dem religiösen und rituellen Auftrag, der jüdischen Stadtbevölkerung koschere Verpflegung zu bieten, verpflichtet.

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Schon beim Betreten spüre ich die Besonderheit dieses Cafés, das alle meine Sinne anspricht. Ich werde freundlich empfangen und ebenso freundlich aber bestimmt darauf hingewiesen, meinem Handy ebenfalls eine Pause zu gönnen. Liebevolle Details bestimmen das Interieur: gemütliche Sessel und Sofas, antikes Mobiliar und viele schöne Kaffeekannen und Tassen. Der „Beth Café“ ist eine hausgemachte Kaffeespezialität mit Zimt und ungesüsster Sahne und wird mit einer Zimtstange serviert. Dazu gibt es koscheren Käsekuchen mit Marmelade. Ich geniesse still, fast andächtig und rieche gleichzeitig den Duft der vielen Lavendelsträusschen, die an der Wand hängen. Keine Ablenkung vom Handy. Leise Musik aus dem Lautsprecher – auch noch von meinem Lieblingsbluessänger Keb Mo‘.  Besser geht es nicht nachmittags im kalten und regnerischen Berlin.

Neben Kaffee und Kuchen bietet das Beth Café wechselnde koschere Tagesgerichte und ein feines Sortiment an mediterranen Spezialitäten und hausgemachten Marmeladen und Konfitüren.

Das Beth Café befindet sich in der Tucholskystrasse 40 nahe der jüdischen Synagoge
http://www.adassjisroel.de/beth-cafe

 

 

 

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