Kleidi Café-Bar in Larnaka

In Larnaka, auf Zypern, nur wenige Schritte von der Larzarus-Kirche in einer versteckten Seitenstraße gelegen, verführt uns die Café-Bar „der Schlüssel“ (griech. „Kleidi“) mit Jazz-Musik, die aus der weit geöffneten Eingangstür dezent auf die Gasse schallt, eine Pause einzulegen.

Und mit „We are open!“ und „You are welcome!“ sind schon zwei wichtige Fragen beantwortet, die sich beim Besuch eines jeden Pausenortes stellen. In großen Lettern mit einem weißen Stift auf das Fenster geschrieben, empfängt „der Schlüssel“ jeden Neugierigen mit diesen beiden Sätzen. Und auf den ersten Blick ist es auch nicht ganz klar, ob es sich wirklich um ein Café handelt, oder ob die Gastgeberin Annie nicht doch ihr privates Wohnzimmer für Gäste geöffnet hat. Es gibt kein Schild, keine Tafel, kein Logo – nur am Eingang hängt ein großer alter Schlüssel als Namensgeber. Innen steht ein runder Esstisch mit unterschiedlichen gepolsterten Stühlen auf einem gemusterten Teppich sowie vier weitere kleine Tische und Sitzgelegenheiten. An den Wänden eine wild zusammengestellte Mischung von Bildern lokaler Künstler. Es gibt keine Karte – die Café-Spezialitäten und Getränke sind ebenfalls an die Eingangstür geschrieben. Dazu gibt es Kuchen und kleine süße und salzige Knabbereien.

Einmal Platz genommen, fühlt wir uns sofort von der Gastfreundschaft des ‚Schlüssels“ umarmt. Das Außen bleibt draußen und innen summt das Herz und Annie zu den Melodien von Aretha Franklin und Billie Holliday. Seit einem Monat erst gibt es den „Schlüssel“ in Larnaka, verrät uns Annie später. Wir sagen: „Hold on tight to your dreams!“

Kleidi Café Bar Kalogera 72, Larnaca on Instagram

Gastbeitrag von Martin Strunk

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Secret Garden Wine & Coffee Bar in Larnaka auf Zypern

Der Winter in Frankfurt war hart, lang und trist. Und hielt am Ende noch die Influenza als krönenden Abschluss bereit! Wir mussten raus, in die Sonne, ganz spontan. Inspiriert von der Schreibreise im letzten Oktober mit Petra sind wir nach Zypern geflogen und machen eine Woche in Larnaka Station. Heute haben wir die Stadt erkundet. Gegenüber der sehenswerten Lazarus Kirche haben wir Mittagspause gemacht und den „Secret Garden“ entdeckt. Es klingt verheissungsvoll und wir wurden nicht enttäuscht. Hier trifft zypriotische Gastfreundschaft auf englische Lässigkeit in einem kleinen, feinen „backyard“. Eine verwunschene Oase mit vielen liebevollen Details. Windspiele, die wie Kirchenglocken klingen, ein plätschernder Brunnen. Wir sitzen unter dem Zitronenbaum und geniessen die Sonne, den Duft von wildem Jasmin und freuen uns an Café Frappé und einer Honig-Minz Limonade. Der Halloumi ist gut gegrillt und „quietscht“  beim Essen – so soll es sein. Auch das zypriotische Toastie schmeckt lecker und ist mit einem Schälchen Coleslaw nett angerichtet. Wir lassen es uns schmecken, diskutieren, schweigen und vergessen die Zeit. Beim Rausgehen fällt mir noch ein kleines Schild an der Wand ins Auge: „If you look the right way, you can see that the whole world is a garden“. So true!

https://www.facebook.com/secretgardenlarnaca

 

 

 

 

 

Das Tibits in Zürich

Wenn bei mir zuhause die Küche kalt bleibt und ich mal wieder Großstadtluft schnuppern mag dann zieht es mich meist ins Tibits – gegenüber der Oper und bei den Geschäftsräumen der NZZ gelegen. Hier kann man gut alleine sein. Frau fällt unter den vielen Gästen nicht auf – naja vielleicht doch, aber eher positiv ;-).

Wie kam es zu dem Namen. Das Tibits schreibt auf der FAQ-Seite:

Wir haben den Namen unserer Restaurants „tibits“ aus dem englischen abgeleitet. „Tidbit“ heisst auf englisch kleiner Leckerbissen. Unser Name ist Programm: Täglich bereiten wir über 40 hausgemachte Leckerbissen für euch zu. Frisch, genussvoll und mit Lebensmitteln, denen man vertrauen kann. E Guetä!

Das Angebot: leckere vegetarische (und auch vegane) Küche in Büffetform. Heute war eine internationale Auswahl auf meinem Teller zu finden: eine türkisch gefüllte Teigtasche, Falafel, eine mit Frischkäse gefüllte Peperoni, leckeres koreanisches Kimchi und andere asiatische Köstlichkeiten mit scharfen Sößchen. Immer dazu gibt es ein frisches Brötchen aus der eigenen Backstube. UND nicht zu vergessen: das köstliche Zürcher Wasser aus der Leitung, das man sich beliebig oft selbst in hohe Gläser zapfen kann.

Da es stürmte und der Regen heute eher waagerecht prasselte Weiterlesen

Das Iimori in Frankfurt

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Wenn ich in Frankfurt bin, dann gibt es verschiedene Café-Locations, die ich immer ansteuere. Dazu gehört das Iimori. Ein kleines Café mit asiatischem Flair, von einer Japanerin geführt. Ihre japanischen Mitarbeiterinnen haben meistens gut zu tun, denn man steht an der Theke und gibt seine Bestellung auf, die sofort auf einem Tablett hergerichtet wird.

Grüne Tee-Torte oder Zitronentarte gehören zu meinen Lieblingen dazu den besten Chai-Tee ever: angerichtet in einem hohen Glas, in dem der lose Tee in einem Sieb ziehen kann, mit leckerer geschäumter Milch à part – je nach Gusto kann man den Tee dann mit der Milch verfeinern.

Es sind die Details, die Weiterlesen

Das Kafisatz in Wädenswil

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Gäste sitzen in/auf der Fensterbank

Das ist ein wahrer Pausenort! Das Kafisatz in Wädenswil. Ich bin viel zu selten da, aber wenn, dann genieße ich es sehr.

Hier engagieren sich zwei Frauen, eine kleine Buchhandlung mit einem gemütlichen Kaffeebereich zu verbinden. Und das gelingt ihnen perfekt. Man setzt sich entweder in die Fensterbank hinein, die mit gemütlichen Kissen gepolstert ist oder nimmt an einem der runden Kaffeehaustische Platz. Dienstags bin ich lieber dort, nach dem Sport, als samstags. Denn samstags sind ALLE da. Es ist dann Markttag und man wärmt sich winters hier gern auf und genießt die warme DuftMelange von Kaffee, Büchern und Menschen. Im Sommer kann man draußen sitzen, nicht nur vor dem Laden sondern um die Ecke in einem kleinen gemütlichen Gartenhof.

Wenn ich hier alleine Platz nehme, Weiterlesen

Hier bleibst Du nicht allein!

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Quelle Bild: http://www.großer-meyerhof.de

Im Großen Meyerhof in Freiburg setzt man sich dazu. An großen Tischen kommt man schnell ins Gespräch. Hier gehe ich gerne auch mal alleine hin und habe schon vergnügliche Stunden mit mir bis dahin fremden Menschen erlebt. Die Küche: typisch badisch und so gibt es natürlich auch „Brägele“ (Bratkartoffeln) in bester Qualität. Der Service ist freundlich und lässig. Doch der Meyerhof ist mehr als ein normales Gasthaus. Wer mag, kann im Großen Meyerhof Kulinarisches auch gerne mal mit Kultur verbinden. Im Rahmen der „Ess-Kultur“ gibt es im Restaurant oder im Gewölbekeller regelmäßig Musik oder Schauspiel in Kombination mit einem Menü. Die Gastwirtin Gabi Kinsky ist gleichzeitig auch eine hervorragende Sängerin und die Hildegard Knef-Abende mit ihr und ihrer Band sind ein Genuss!

 

Das Columbia Beach Resort auf Zypern

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Bianca und ich auf der Hotelterrasse mit Blick zur Bucht Richtung Westen

Vor wenigen Wochen während unserer Schreibreise auf Zypern zeigte ich Bianca mein Lieblingshotel: Das Columbia Beach Resort in Pissouri Beach. Ein wirklich ausgesprochen schönes Plätzchen auf dieser Erde. Eine langgezogene Bucht erstreckt sich hier und es gibt nur dieses eine Hotel neben einigen Tavernen und Ferienwohnungen-Anlagen.

Das Columbia Beach Hotel mit vier Sternen, in dem ich „früher“ einige Male – sozusagen jährlich – übernachtete gibt es so nicht mehr. Es gibt keine Doppelzimmer mehr sondern nur Suiten. Mein Mann und ich übernachteten noch im „alten“ Columbia Beach Hotel vor zwei Jahren. Wir hatten Aussicht über den Pool und auf die langgezogene Bucht. Wir hatten die Freude Weiterlesen

Das Beth Café in Berlin

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10 Tage Berlin ohne Pausenort? Eigentlich unmöglich, aber fast passiert. Und dann habe ich ihn doch noch gefunden, am letzten Tag in der Hektik zwischen Telefongesprächen und Einkäufen. Das Beth Café  wird von der Israelitischen Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin getragen und geleitet. Es ist gemeinnützig und ist dem religiösen und rituellen Auftrag, der jüdischen Stadtbevölkerung koschere Verpflegung zu bieten, verpflichtet.

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Schon beim Betreten spüre ich die Besonderheit dieses Cafés, das alle meine Sinne anspricht. Ich werde freundlich empfangen und ebenso freundlich aber bestimmt darauf hingewiesen, meinem Handy ebenfalls eine Pause zu gönnen. Liebevolle Details bestimmen das Interieur: gemütliche Sessel und Sofas, antikes Mobiliar und viele schöne Kaffeekannen und Tassen. Der „Beth Café“ ist eine hausgemachte Kaffeespezialität mit Zimt und ungesüsster Sahne und wird mit einer Zimtstange serviert. Dazu gibt es koscheren Käsekuchen mit Marmelade. Ich geniesse still, fast andächtig und rieche gleichzeitig den Duft der vielen Lavendelsträusschen, die an der Wand hängen. Keine Ablenkung vom Handy. Leise Musik aus dem Lautsprecher – auch noch von meinem Lieblingsbluessänger Keb Mo‘.  Besser geht es nicht nachmittags im kalten und regnerischen Berlin.

Neben Kaffee und Kuchen bietet das Beth Café wechselnde koschere Tagesgerichte und ein feines Sortiment an mediterranen Spezialitäten und hausgemachten Marmeladen und Konfitüren.

Das Beth Café befindet sich in der Tucholskystrasse 40 nahe der jüdischen Synagoge
http://www.adassjisroel.de/beth-cafe

 

 

 

Soi Thai – Popup in Zürich

IMG_6795Im September mailte ich Bianca und Birgit

Liebe Bi, liebe Bianca,

gestern Abend ist mir echt mein Herz aufgegangen. Ich war gut drauf wie schon lange nicht mehr.  (mittags war ich schon in einem ganz anderen Pausenort). Ich las im ZüriTipp übers Soi Thai: Zürichs schärfstes Popup ist zurück. 

Und wollte da unbedingt hin. Es war voll. Mehr als voll!
Eine alte Seilerei, der Eingang vielleicht 5 Meter breit und dann wie ein Schlauch 40 Meter lang. Wie in einem Zugwaggon, die Fenster waren teilweise geöffnet die in einen kleinen Park schauten, beste Wohngegend Zürichs. Und da saßen sie nun alle. Deutsche Frauen mit Kids neben uns, irgendwo wurde Englisch gesprochen. Die Schweizer = Zürcher waren auch da.

So was in Zürich!

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